Social Trust Marketing: Umsatzsteigerung!
Posted: 17. April 2013 admin / Kategorie: 02 Branchen News, 04 Gut zu wissen, 05 Sonstiges
Heutzutage gibt es ein riesiges Angebot an Waren und Dienstleistungen, sowohl online als auch offline. Dadurch ist es schwer objektiv zu beantworten ob ein Unternehmen zuverlässig ist, die Qualität stimmt oder die Lieferzeiten eingehalten werden.
Die Rolle von unabhängigen Bewertungssystemen gewinnt somit immer mehr an Bedeutung. Die Orientierung an den Erfahrungen anderer Kunden gibt dem Kunden schon im Vorfeld die Möglichkeit direkt zu sehen, wie gut ein Unternehmen arbeitet und ob seine Produkte auch die Versprechen der Produktbeschreibungen einhalten.
Sichtbare Kundenbewertungen sind daher für Unternehmen zu einem unverzichtbaren Marketingtool geworden. Das Vertrauen in ein Unternehmen wird durch Bewertungen gesteigert, was auch zu einem Anstieg der Konversionsrate und somit zur Umsatzsteigerung führt.
Diese Kundenbewertungen zu Unternehmen und Produkten fungieren nicht nur als Trustelement für potenzielle Kunden, sondern sie helfen den Unternehmen ihr Angebot stetig zu optimieren. Sie bekommen Feedback welche Artikel bei den Kunden am besten ankommen und was noch verbessert werden sollte. Es ist nachweislich erwiesen wurden, dass authentische Kundenbewertungen die Kaufbereitschaft erhöhen.
Mit Hilfe dieser Bewertungen können außerdem Retouren minimiert werden. Lautet die Bewertung zum Beispiel “Tolle Schuhe. Größe 40 fällt aber zu klein aus” bestellt der nächste Kunde die Schuhe gleich in Größe 41 und eine Retoure und die damit verbunden Kosten werden eingespart.
Im Umlauf sind heutzutage viele verschiedene unabhängige Bewertungssysteme für Unternehmen, die Unternehmensbewertungen, Produktbewertungen, sowie ein Feedbacksystem anbieten. Einige dieser Systeme arbeiten sogar plattformübergreifend und sind somit besonders interessant für Unternehmen mit mehreren Shops oder Verkaufskanälen. Sie werden über Plug-In’s eingespielt und kümmern sich unter anderem um Bewertungsanfragen, Schlichtungsverfahren und Erinnerungsmails. Im Backend kann man die Systeme aber auch jederzeit anpassen. Beispiele für derartige Bewertungssysteme sind YourRate, eKomi, Foxrate und Trusted Shops.
Haben Sie noch weitere Fragen zum Thema Social Trust Marketing oder haben Sie vor ein solches System in Ihren Shop einzubauen? Gern helfen wir, die We Public Werbeagentur Berlin, Ihnen weiter unter hello@wepublic.de oder 030/31985180.
Behavioral Targeting: Was genau ist das?
Posted: 11. April 2013 admin / Kategorie: 02 Branchen News, 04 Gut zu wissen
Für Behavioral Targeting gibt es keine allgemein gültige Definition. Im Grunde bedeutet es, dass je nachdem wie sich ein Internetnutzer verhält, die Inhalte bzw. Elemente einer Webseite auf Basis seines Verhaltens angepasst werden. Es handelt sich also um ein “verhaltensbasiertes Ansprechen“ und wird eingesetzt bei keywordbezogener Werbung in Suchmaschinen und beim Schalten von pay per click Anzeigen. Behavioral Targeting wird also genutzt, um die Menschen gezielt anzusprechen, sprich die Zielgruppenschärfe zu erhöhen. Beim Behavioral Targeting gibt es generell drei unterschiedliche Elemente.
Targeting ist abhängig von Suchworten bzw. gelesenen Inhalten
Mittlerweile ist es die gängigste Form und kommt vor allem im Suchmaschinen-Marketing zum Einsatz.
Targeting ist abhängig von vergangenen Handlungen
Recherchiert ein Nutzer zum Beispiel nach Gartenmöbeln in einem Onlineshop, führt jedoch keine Bestellung aus, wird dieser Sachverhalt im System abgespeichert und beim nächsten Besuch werden die recherchierten Produkte gezielt in beispielsweise die Startseite eingebaut.
Targeting ist abhängig von der bzw. den besuchten Seiten
Das Nutzerverhalten wird hier in Bezug auf besuchte Webseiten analysiert. Interessiert sich ein Nutzer beispielsweise vermehrt für Magazinbeiträge zum Thema Kosmetik wird er mit dem Attribut “Kosmetik-Interessent” versehen. Das hat zur Folge, dass der Nutzer beim nächsten Besuch vermehrt Anzeigen zu diesem Thema erhält.
Der Nachteil von Behavioral Targeting ist jedoch, dass man vom Verhalten der Nutzer nicht immer Rückschlüsse auf deren Interessen ziehen kann. Ist ein Nutzer häufig auf Reisewebseiten unterwegs, könnte man schlussfolgern, dass er gern und viel reist. Es kann jedoch auch sein, dass er nur einen Freund bei der Suche unterstützt und selbst nicht verreisen möchte. Aufgrund dieser Tatsache gibt es noch eine weitere Variante des Behavioral Targeting nämlich das befragungsgestützte bzw. lernende Behavioral Targeting (Predictive Behavioral Targeting). Das Verhalten der Nutzer wird hier mit weiterem Wissen verknüpft. Ausgewählte Nutzer verschiedenster Nutzergruppen werden dabei anonym nach werberelevanten Details befragt, die inhaltlich nichts mit den gelesenen Artikeln oder direkt mit dem Klickverhalten zu tun haben. Ist die Stichprobe groß genug lassen sich aussagekräftige Zusammenhänge zwischen Einkaufs- und Surfverhalten feststellen und gezielt für die Einblendung von Anzeigen verwendet werden.
Natürlich ist ein solches System generell nur so gut wie seine Alghorithmen. Außerdem muss man immer schauen inwiefern die anvisierten Nutzerinteressen vereinheitlicht werden können. Das menschliche Verhalten ist sehr komplex und somit schwer zu entschlüsseln. Behavioral Targeting ist jedoch ein effektiver Schritt in die richtige Richtung.
Haben wir bei Ihnen das Interesse für dieses komplexe Thema geweckt? Haben Sie eventuell noch weitere Fragen? Gern können Sie sich diesbezüglich bei uns melden unter 030/31985180 oder hello@wepublic.de
